Aus dem Unterholz der Dummheit – Kapitel 2 (Teil 5)

…fünf vor null siebenhundert:

Liebe Leserinnen und Leser,

vorneweg:
Fünf Minuten vor der Zeit, ist des Soldaten Pünktlichkeit!

Wenn Sie wieder einmal verhohneeiert oder verkackpiepelt werden sollen
oder ernsthafte Gefahr laufen, kurz vor einer solch misslichen Gelegen-
heit zu stehen, dann denken Sie daran, dass der Weg für Feiglinge in die
Hölle nicht mit guten Vorsätzen, sondern mit vorlauten Nachsätzen ge-
pflastert ist.

Nach einer ordentlichen Retusche im Kopf – dank meiner Kameraden – sieht die morgendliche Bundeswehrwelt gar nicht mehr so beschissen (für die Zartbesaiteten: angsteinflößend!) aus. Die Jungs in meiner Stube haben da ganze Arbeit geleistet: ein Klaps hier, eine geklopfte Schulter da, ein paar genickte Köpfe, geschüttelte Hände, gesteigerte Anerkennung, salbende Bewunderung. So müssen sich Siegertypen jeden Tag fühlen. Geil! Nach solcherlei Ego-Hochglanz-Polituren kann einem – für den Moment – sogar ein Hauptfeld des Kalibers Müller ganz gepflegt im Mondschein begegnen.

Christian hat es unnachahmlich auf den Punkt gebracht: „Junge, Du hast echt einen an der Klatsche! Ich werf‘ den Helm, und Du meldest Dich freiwillig beim Müller. Ich glaube, dass Dir die Bierchen von gestern nicht gutgetan haben; machen Blähungen im Kopf. Vielleicht sollte Dir Klaus mal eine auf die Nuss hauen? Zeit für ’ne Stoßlüftung, hm?“

Statt einer herzhaften Linken von Klaus habe ich mich für jene übermenschlichen Fähigkeiten entschieden, die in jedem von uns schlummern: Übertünchen eines peinigenden Zinnobers mit blendend weißer Farbe und etikettieren mit den Worten der lupenreinen Unschuld: „Das wollte ich nicht – und außerdem: Was kann ich denn dafür?“

Selbst ausladende Dummheit kann aus einiger Entfernung und mit der richtigen Färbung wie gefährliche Scharfsinnigkeit aussehen. Was will man sich schon mit Vergangenem belasten? Es ist nichts dabei, sich seine Lebensgeschichte so zu malen, dass man hoffnungsfroh in die Zukunft blicken kann.

Packen Sie jetzt zu Ihrer Ausrüstung

• ein Nichts,
• einen Niemand und
• etwas gähnende Leere in den Kopf.

Es folgt nun:

Aus dem Unterholz der Dummheit – Kapitel 2 (vierte Fortsetzung)

Die Tür ist zu und vor dieser Tür – zum Vorzimmer des Kompaniefeldwebels – gibt es nichts. Nichts zu sehen, nichts zu hören, nichts zu riechen. Nichts. Die blanke bürokratische Nüchternheit. Zwischen soldatischer Schmucklosigkeit und der Tristesse eines fensterlosen Zinksarges. Sofern Sie sich das zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen mögen.

Meine euphorisierte Stimmung klingt bereits wieder ab. Merklich. So allein, so fern der kameradschaftlichen Wärme.

„Hier vor der Tür fühlt sich der Dampf in meinem Hirn irgendwie gar nicht mehr so heroisch an.“

Als ich die Hand zum Klopfen hebe, melden sich zweifelnde Stimmen in mir:
Ich: „Musste das wirklich sein, Paul?“
Ich: „Oh, bitte! Fang nicht wieder an!“
Ich: „Ich mein‘ ja nur!“
Ich: „Schlechte Laune kann ich jetzt nicht gebrauchen.“
Ich: „Aber hat es sich denn gelohnt?“
Ich: „Oh, was soll das? Ich kann es nicht mehr ändern, oder?“
Ich: „Nein, ich wollte ja nur…“
Ich: „Scheiße! Gerade war meine Stimmung noch ganz brauchbar.“
Ich: „Bei dem Müller bist Du gleich allein.“
Ich: „Super, das hilft gewaltig! – Und?“
Ich: „Wo sind sie denn jetzt, die feinen Kameraden?“
Ich: „Wo sollen sie schon sein? Auf der Stube!“
Ich: „Genau! Und Du bist allein!“
Ich: „Keiner hat mich gebeten, den Arm zu heben.“
Ich: „Im Loben sind sie groß, aber wenn es um die Wurst geht, ziehen sie den Schwanz ein, auch wenn er noch so groß und gut gewaschen ist.“

Ich klopfe. Vernehmlich.

Ich: „Ob die Keidel wieder Dienst hat?“
Ich: „Du wirst es gleich erfahren.“
Ich: „Die fehlt uns jetzt noch.“
Ich: „Was willst Du denn von der?“
Ich: „Nichts natürlich, aber die Tante ist der ultimative Beweis.“
Ich: „Beweis? – Wofür?“
Ich: „Na, dass der liebe Gott nicht hinter jeder Tür eine Versuchung versteckt hat.“
Ich: „Kannst Du Dich bitte konzentrieren.“
Ich: „Für uns Männer, meine ich.“
Ich: „Was faselst Du denn?“
Ich: „Ist doch wahr!“

Ich: „Du nervst!“
Ich: „Wenn ich mir vorstelle, dass alle Frauen so wären.“
Ich: „Was dann?“
Ich: „Das mit Adam und Eva wäre nie was geworden.“
Ich: „Blödsinn!“
Ich: „Hör mal, so viel kann ein Mann gar nicht trinken.“
Ich: „Pass auf, was Du sagst.“
Ich: „Und so kuhfinster kann es nie nie nie werden.“

Ich: „Hast Du eine Ahnung! Wenn die innersten Triebe erst mal wach werden und durchs unbewachte Bedürfnisportal unter der Gürtellinie schreiten, spielen Äußerlichkeiten nur noch auf der Ersatzbank, mein Lieber.“
Ich: „Das ist gemein!“
Ich: „Warum das denn jetzt?“
Ich: „So oberflächlich bin ich gar nicht!“

Ich: „Bist Du nicht?“
Ich: „Nein!“

Inwändiges Schmollen.

Ich: „Jetzt sei nicht beleidigt.“
Ich: „Frag mich.“

Pause.

Ich: „Also gut: Und?“
Ich: „Ich meinte nicht ihren Arsch, obwohl keine 12 Zeltbahnen reichen werden, um eine Hose dafür zu nähen.“

Ich: „Lenk nicht ab, was meintest du dann?“
Ich: „Ich meinte Ihren liebreizenden Charme.“
Ich: „Echt?“
Ich: „Ihr gewinnendes Wesen.“
Ich: „Nicht dein Ernst?“
Ich: „Junge, jedes Mal, wenn ich sie sehe, frieren mir die Nüsse ein.“

Ich: „Jetzt mach mal halblang und konzentrier Dich auf Müller!“

Eine Männerstimme (laut): „Ja!“

Ich: „Keidel ist da!“
Ich: „Ich hab sie auch gehört.“

Als ich die Tür geöffnet und hinter mir geschlossen habe, hebe ich den Blick: Keidel! Faszinierend und abstoßend. Gleichzeitig. Man weiß nicht, ob man hinsehen muss oder ob man wegschauen soll. Ein Anblick zum Fürchten und zum Erbarmen. In einem. Ein rosa-fleischiger Berg hinter einem hölzernen Tresen. Mit der Ausstrahlung einer mutierten Mettwurst in milchig angelaufenem Naturdarm: grob, roh, verdorben! Wäre die Gute eine gekutterte Metzgerin, der Metzger müsste ein gewolftes Schwein sein. Ihre Brüste wetteifern mit ihren Koteletten rotzfrech um meine Aufmerksamkeit.

Sie ist von der StOV. Standortverwaltung. Nichts, worüber es sich jetzt nachzudenken lohnt. Warum es diese Einrichtung gibt, ist mir als Soldat ein noch größeres Rätsel als zu meiner Zeit davor. Und da wusste ich nicht einmal, dass es diese Behörde überhaupt gibt.

„Was ich fühle, ist eine innere Unruhe.“

Ich (möglichst dienstlich, an Keidel gerichtet, ohne Grundstellung): „Guten Morgen, Frau Keidel. Schütze Stein meldet sich wie befohlen. Ich soll um null siebenhundert beim Hauptfeld sein.“
Keidel (in grunzendem Bariton, das Gegenteil dessen, was man am frühen Morgen aus einem Frauenmund hören möchte – glauben Sie mir): „Es ist vier vor. Warte draußen.“

So schnell wie ich drinnen war, so schnell bin ich auch wieder draußen. Mit gefrorenen Nüssen! Obwohl ich innerlich schlagartig koche.

Ich: „Oh Mann, die müsste man…“
Ich: „Was soll’s!“
Ich: „Die hat mir gar nichts zu sagen!“
Ich: „Rausgegangen bist Du trotzdem.“
Ich: „Dieser Charmegewalt widerspricht niemand.“
Ich: „Wohl wahr!“
Ich: „Die soll doch der Blitz beim…“
Ich: „Lass stecken! Denk lieber an dein Bundeswehr-Lieblingsgedicht!“

Der Lebe-Niemand

Des Glückes Unterpfand ist
nicht Dein Vaterland,
nicht die Waffenhand,
nicht der Kriegsverstand.

Des Glückes Unterpfand ist
am Gehorsamsrand
das Brüderband
im Niemandsland.

Zwischen Bauch und Kopf.

Dort zählt für die Oberhand
jedes Korn im Uhrensand
der arme Tropf, der Lebe-Niemand.
Und der bist Du!

Drei Minuten später. Ich klopfe erneut, erneut vernehmlich, trete ein, schließe die Tür, hebe den Blick, bin wieder her- und hingerissen, wiederhole lieblos den Gruß, und Keidel weist mir wortlos die Tür. Zu Hauptfeld Müllers Büro. Den blassen Hauptgefreiten, den ich hinter dem Fleischberg wieder nur erahnen kann, übersehe ich getrost. Ein lebender Schatten. Zu lange unter Keidels Fuchtel. Nie hat ihn jemand ein Wort sagen hören. Seinen Namen kann ich mir nicht merken.

Ich: „Müller hat etwas vor.“
Ich: „Und was?“
Ich: „Ich habe nicht den blassesten Schimmer!“
Ich: „Cool bleiben, ist die Parole!“
Ich: „Und was ist unsere Taktik?“
Ich: „Da gerät ein guter Rat zu einem exquisiten Gut, mein Freund!“
Ich: „Schwätzer!“
Ich: „Bau auf seinen Gerechtigkeitssinn!“
Ich: „Ist das der Uhrensand?“

Müllers offene Bürotür empfängt mich mit größtmöglicher Verachtung.

„Al dente!“

Kein Mucks ist zu hören. Als ich über die Schwelle trete, geben die Sohlen meiner nachgewichsten Kampfstiefel keinen Laut von sich. Brav. Müllers Blick trifft mich frontal. Ich halte stand, gehe noch einen Schritt auf ihn zu. Seine düstere Ausstrahlung schneidet hübsch große Löcher in meine Fassade, Missbilligung bis in meine Darmzotten.

Ich (baue mich auf, so gut es geht; Grundstellung, Gruß): „Schütze Stein meldet sich wie befohlen!“
Müller (steht nicht auf, grüßt nicht zurück, wirkt klein, ein Sitzzwerg): „Warum haben Sie sich gemeldet, Schütze Stein?“

„Die Frage kenn ich doch! Er wippt nicht. Gut, er sitzt auch.“

Das Büro ist winzig. Ein Fenster. So sauber, man könnte meinen, es sei offen. Hinter Müller erkenne ich den Divisionskommandeur an der Wand. Irgendein „von Irgendwas“!

„Warum schreiben sich die hohen Tiere immer ‚von‘?“

Daneben der Verteidigungsminister.

„Was der hier will? Ein Gesichtsausdruck aus der vertrauensbildenden Liga.“

Ich (stehe noch in Grundstellung): „Hauptfeldwebel…“
Müller (unterbricht mich, lehnt sich zurück, verschränkt die Hände hinter dem Kopf, die Unangreifbar-Pose): „Stein, Sie sind der einzige Offiziersanwärter in Ihrer Stube.“

Pause.

„Das hat er sich im Vorfeld überlegt. Nur nicht nervös werden. Abwarten!“

Müller (lehnt sich weiter zurück): „Sie tragen Verantwortung in Ihrer Stube.“

Pause.

„Abwarten!“

Müller (gleich fällt er hinten über): „Warum sind Sie jetzt hier?“

„Hä?“

Ich (immer noch in Grundstellung, reflexartig): „Hä?“
Müller (fällt mit einem Ruck nach vorne, zieht dabei die Hände vor, um nicht mit dem Gesicht auf der Tischplatte aufzuklatschen, laut): „Warum Sie jetzt hier sind, Stein?“

„Das meint er nicht ernst!“

Ich (höflicher): „Wie bitte?“
Müller (faltet die Hände ineinander, seine Finger formen eine doppelläufige Pistole, gedehnt): „Warum Sie hier sind?“
Ich (leise – und lieber mal als Frage): „Weil Sie es befohlen haben, Herr Hauptfeldwebel?“
Müller (die beiden ausgestreckten Zeigefinger tun, was der Name von ihnen verlangt, sie zeigen – auf mich): „Sie haben Ihre Verantwortung nicht wahrgenommen!“

Ich: „Bin ich im falschen Film?“
Ich: „Du musst in die Offensive!“
Ich: „Und wie?“
Ich: „
Wer fragt, führt. Du bist dran!“

Ich (seine virtuellen Kugeln dringen in Zeitlupe in meinen Bauch): „Sie sagten doch, dass ich um null siebenhundert in Ihr Büro kommen soll, Herr Hauptfeldwebel?“
Müller (zielt mit seiner doppelläufigen Fingerflinte jetzt auf meinen Kopf, eindringlich): „Beantworten Sie die Frage, Stein!“

Ich: „Der hat doch was getrunken.“
Ich: „Quatsch! Der will Dich nur testen.“
Ich: „Testen? Auf was denn, um Himmels Willen? Ob ich Blödheit unter Stress erkenne?“

Ich (mäßig mannhaft, weiter in Grundstellung, kaum noch hörbar): „Welche Frage, Hauptfeld?“

„Der will mich fertigmachen!“

Müller (betrachtet den kurzen Lauf seiner Handknarre): „Die Frage, ob Sie Ihre Verantwortung kennen.“

Müller schaut auf.

„Er hat kurze Finger. Bei seiner Größe kein Wunder. Er wird mir als nächstes das Ohr wegschießen.“

Sein stechender Blick kommt direkt von einer seiner Durchschlageübungen aus dem Norden Norwegens; er lötet mir die Sehnerven zusammen.

„Damit jagst Du ein Rudel heißhungriger Wölfe in die Flucht.“

Hinter mir steht wie aus dem Nichts der Keidelsche Berg. Wie die Chinesische Mauer. Auch aus dem All zu sehen. Das kleine Büro ist voll. Ich spüre ihren heißen Atem.

„An eine Flucht wäre nicht zu denken, selbst wenn ich bei den Gebirgsjägern wäre. Sie strahlt Wärme ab. Wahrscheinlich hat sie ein Blockheizkraftwerk verschluckt. Was will die denn jetzt hier?“

Keidel (flötet lieblich, das hätte ich ihr nicht zugetraut): „Hauptfeld. Es ist gleich zehn nach. Sie müssen ans Tor.“
Müller (sieht an mir vorbei, seine Waffe verliert mich aber nicht aus den Fingern): „Wir sind hier gleich fertig.“

„Er will gar nicht über den Helm sprechen!“

Keidel schleicht sich. Ihr Ballonvolumen gibt beim Ausrollen aus dem Büro gasige Geräusche von sich, die ich nicht nachahmen könnte, selbst wenn ich einen Liter flüssiges Methangas auf Ex nehmen würde.

Ich (bäume mich noch mal auf): „Ich habe meine Verantwortung wahrgenommen, Hauptfeld!

Kunstpause. Ich habe etwas wichtiges zu sagen.

Ich (mit letzter Kraft): „Als ich mich vorhin gemeldet habe.“
Müller (breitet die Arme aus, schreit fast): „Falsch, Stein! Zu spät! Viel zu spät!“

Pause.

Müller (steht ohne Vorwarnung auf, deutet jetzt mit einer ausgestreckten Hand auf mich, intoniert jede seiner Bewegungen mit einem Zischen, wippt wieder und fletscht die Zähne, lautmalerisches Theater): „Sie hätten als Erster aus dem Bett sein müssen. Mit dem ersten Geräusch. Lange bevor die Tür aufging. Sie hätten ein Vorbild sein müssen. Vor den anderen stehen. Niemand hätte das Licht angeschaltet. Ein Offiziersanwärter muss sich beweisen, Stein! Jeden Tag. Ist das jetzt klar?“

„Warum gerade jetzt?“

Ich (fühle mich, wie sturmreif geschossen): „Hauptfeld?“

Ich: „Mir ist gar nichts klar.“
Ich: „Mir auch nicht.“

Ich: „Was hätte ich machen sollen?“
Ich: „Keine Ahnung! Aufstehen?“
Ich: „Ja, wann denn, verdammt noch mal?“
Ich: „Vorhin?“
Ich: „Ich habe geschlafen!“
Ich: „Und bei Müller haben wir jetzt auch nichts gekonnt.
Ich: „Keinen Stich haben wir gemacht.“

Ich: „Auch schon gemerkt?“
Ich: „Und jetzt?“

Müller (fliegt um seinen Schreibtisch herum direkt auf mich zu, ich – immer noch in Grundstellung, halte die Luft an): „Sie gehen heute mit Stabsunteroffizier Brubelt zum Kettenpolsterwechsel, Stein! Sie und alle Kameraden aus ihrer Stube!“

„Verdammt!“

Ich (hilflos, resigniert): „Aber Hauptfeld…?“
Müller (läuft an mir vorbei, ich spüre seinen windhauchenden Fallschirmspringerelan): „Ich muss los! Sie können wegtreten, Stein!“

„Die Jungs werden mich lynchen!“

…und am 7.6. geht es weiter!
Euer Paul

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8 Kommentare zu „Aus dem Unterholz der Dummheit – Kapitel 2 (Teil 5)“

  1. HI Paul – ohne strammzustehen! KPW ist die liebste Beschäftigung der Jungs, wenn nix anderes anliegt, kann man mit Driften des Gerätes beschleunigen.
    Zackige Grüsse SG

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    1. Hi StrenGeheim,
      ich danke Dir! Es sei Dir aber verraten: ES LÄUFT ANDERS,
      GANZ ANDERS!
      Am 7.6. erfährst Du wie!!!

      Liebe Grüße und schönen Sonnatg Paul

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  2. Lieber Paul,

    nun verfolge ich dich schon seit einiger Zeit auf »Auf den 2ten Blick«. Und das immer wieder gerne. Situationen, die jeder kennt in gelungener Wortakrobatik niedergeschrieben. Gemischtes aus Witz und Unterhaltsamkeit. Mir gefällt`s wirklich gut und hinterlässt auch mehr, als nur ein Schmunzeln im Gesicht.

    Liebst Mia

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    1. Dass Du mir schon seit einiger Zeit folgst, liebe Mia,
      habe ich geahnt! Dass Du magst, was Du liest, habe ich gehofft.

      Dass Du mich der Wortakrobatik zeihst :-), ist ein schönes Lob,
      aber dass Du mehr zurückbehältst als ein einfaches Schmunzeln,
      ist eine Freude.

      Danke und hab einen schönen Abend.
      Komm wieder und sei meine Botschafterin, wenn Du magst.
      Dein Paul

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  3. Lieber Paul,
    diese Fortsetzung hat mir eigentlich am besten gefallen von allen bisherigen. So witzig und hintergründig zugleich der innere Aufruhr des Schützen Stein. Eine Situation, wie jeder sie kennt, wenn man mit sich ringt und selber mit sich spricht, sich beruhigen oder auch beunruhigen will. Wenn man vor etwas steht, das einem Angst macht, mit sich ringt und bangt und kämpft … und dann … wie hier auch … sich heraus stellt, dass es eigentlich um etwas ganz anderes ging. Oder manchmal auch, dass es sich im nachhinein als gar nicht sooooo schlimm herausstellt.
    Wie ich schon oft bemerkt habe, sind die Sachen, wo man sich am meisten vorher einen Kopf gemacht hat, am Ende gar nicht so schlimm geworden wie anderes, worüber man lächelnd hinweggesehen hat und was sich dann als DER Hammer herausstellte. Ironie des Lebens … lach! Bei Zahnarztbesuchen passiert das häufig!

    Kommst du eigentlich immer vier Minuten zu früh … hihi?! (Spaaaaaß!)

    Und was ist ein Kettenpolsterwechsel?

    LG Hilde

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    1. Liebe Hilde,

      wenn es für Dich in der Geschichte um Paul noch Steigerungen gibt – und
      Du schreibst mir ja nicht zum ersten Mal – dann ist es mir Freude und
      Ehre zugleich, Dir für die nächste Fortsetzung zu versprechen, dass zum
      inneren Aufruhr auch noch ein äußeren Aufruhr kommen wird.

      Dieser wird Dich dann ganz grausig in seinen Bann ziehen :-)!

      Und Du hast recht: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
      Dinge ernst zu nehmen, hat man uns anerzogen, eingebleut, eingeimpft.
      Dinge nicht zu ernst zu nehmen, ist ein Kunst, die wir im Laufe unse-
      res Leben lernen dürfen. An diesen Lektionen arbeite ich jeden Tag.

      Und jetzt: Träume süß von ein paar abgenutzten Kettenpolstern, die
      noch bis zur nächsten Fortsetzung auf der Kette des Panzers ihren
      Dienst tun müssen, – bis sie gewechselt werden.

      Dein Paul

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