28 Kommentare zu „Gedichte“

  1. Hab mal wieder gestöbert… und finde deine gereimten und ungereimten Gedanken nach wie vor inspirierend und wohlformuliert… Das Unterholz der Dummheit begeistert mich ebenfalls!! GLG Dirk ( woandersmitesser)

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    1. Liebe Mja, vielen Dank!

      Ich denke, dass Poesie kein Maßstab ist.
      Poesie ist eine Atmosphäre, die die Sprache schaffen kann.
      Poesie ist die Temperatur des Gefühls, die steigt, wenn die
      Sonne der Worte zu strahlen beginnt und die Reime in Dich
      dringen, weil Du schutzlos geworden bist, ob der Macht ihrer
      Klänge, den sie in Dir verbreiten.

      Dein Paul

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  2. Die Einsamkeit der Zweisamkeit und was sonst noch dazwischen liegt….
    man könnte grad meinen du beschreibst meinen Verlauf einer Liebe, die mit dem Träumen einer 16 jährigen begann und in der Verantwortung für Kind und Kegel im sich immer drehenden Alltag verlor.
    Gerade als es wieder möglich wurde die Zweisamkeit zu leben, hatte die Einsamkeit schon zugeschlagen und suchte sich neue Wege , neue Gelegenheiten, einen anderen , aber ähnlichen Partner, die bedingungslose Liebe.
    Um nicht an der Zweisamkeit arbeiten zu müssen, um keine Kompromisse und Opfer geben zu müssen.
    Danke für dies wunderbare Gedicht ….
    Solyluna

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    1. Liebe Solyluna, dass Dir dieses Gedicht gefällt, freut mich sehr, ist
      es doch für viele Menschen ein kleiner Spiegel in Reimen.

      Wir können nicht anders, als uns jeden Tag neu versuchen an der Liebe!

      Lass uns danach trachten, bleibt so doch die Hoffnung, dass es
      sie wirklich und wahrhaftig für uns geben kann.

      Dein Paul

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      1. Ja Paul, wenn es die tatsächlich nochmal geben kann oder könnte, wie schön wäre denn das 🙂
        Nun aus dem Liebesschmerz heraus entstand ja nun erstmal das Schreiben, ich wusste gar nicht, dass ich das irgendwie kann 🙂
        Zumindest entstand schon einmal diese Liebe sich ausdrücken zu können und zu dürfen, mit dem , was in einem schlummerte…..
        auch mit Hilfe meiner Stimme, die mir der liebe Gott als Talent mal so geschenkt hat 😉

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      2. Ein Traum, wenn man im Bösen das Gute sehen kann! Und eine Gabe zugleich,
        liebe Solyluna, sind wir doch gerade in unseren Breiten schnell in der
        Mutlosigkeit angekommen. Zu schnell! In der Resignation! Obschon – von
        etwas weiter weg besehen – dafür gar kein Grund besteht.

        Wir wohnen selten neben Vulkanen, werden so gut wie nie von verheerenden
        Erdbeben geschüttelt, müssen keine Hungersnöte ertragen, die uns bis zum
        Tode plagem, keine Kriege, die uns niederwerfen und zerstören, keine Seu-
        chen, die uns heimsuchen, keine Tsunamis, die uns ausradieren, kein fie-
        ser Diktator, der uns unterjocht!

        Und trotzdem sind wir oft zu voll des Jammers, voll des Zeters, voll der
        Klage. Ungerecht sind wir, könnten wir doch Liebe ausdrücken, schenken
        und empfangen.

        Danke, dass Du Dein Talent sehen, es annehmen, mit ihm wachsen und daran
        erstarken kannst.

        Liebe Grüße und gute Nacht
        Paul

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  3. Deine Gedichte gehen tief, lieber Paul! Mehr kann ich dazu nicht sagen, als mich weiterhin den sehr interessanten Kommentaren manch anderer hier anzuschließen, die das ausdrücken, was ich mit „tief“ meine …
    LG Hildchen

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  4. Die Einsamkeit der Zweisamkeit und was sonst dazwischen liegt!

    Die Natur ist etwas das uns eben so selbstverständlich erscheint wie die Liebe, doch ihre Gewalt und Zerstörungskraft, deren Ähnlichkeiten im Gedicht dargestellt werden, werden oftmals unterschätzt.
    Der Mensch verliert im Wirrwarr des Alltags den Blick für das Wichtige und das, was wir zum Leben brauchen. Anstatt sich mit existenziellen Fragen auseinander zu setzen, lenkt er sich mit sinnlosen Beschäftigungen und Arbeit ab. Hat man nun das Glück einen anderen gefunden zu haben, der das Leben lebenswert macht, geht diese Liebe viel zu oft im Alltag unter. Wir erkennen den Wert von dem was wirklich wichtig ist meist viel zu spät und verlieren es somit. Wir merken zwar wie es zu bröckeln beginnt – erst die Fassade, dann das stützende Gerüst, doch wir verschließen unsere Augen, da nichts tun einfacher ist als weiter zu kämpfen. Wir rennen vor dem Scheitern, doch ist das nicht der Verlust selbst?
    Letzten Endes akzeptieren wir das was passiert. wir wissen, wir können die dunklen Wolken nicht von unseren Weide der Liebe schieben. Somit stirbt die Liebe, doch woran, das können auch wir nicht sagen.

    Zu Beginn verdeutlichen Aufzählungen die überschwängliche Energie der Lieben, alles geschieht schnell und es finden sich nicht die passenden Worte um die gewaltigen Emotionen zu beschreiben. Gegen Ende zeigen die Aufzählungen, dass sich nicht wirklich ein Grund für das Schwächer werden der Liebe finden lässt und jeder für sich in Einsamkeit und Verzweiflung zurück bleibt.
    Diese Entwicklung wird im gesamten Text durch Naturmetaphern verdeutlicht. Die heranziehende Dunkelheit ist das abschwellen der Liebe. Die Liebenden bitten den Wind die Dunkelheit fortzutreiben, was ihre Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft verkörpert.

    Der Autor beschreibt auf eine sehr bildreiche Art und Weise den Verlauf einer Liebe. Er beschreibt das Balancieren auf dem dünnen Grad zwischen Einsamkeit und Zweisamkeit. Obwohl wir von anderen Menschen umgeben sind, verlieren wir uns in der Einsamkeit, wie auch der Titel gut deutlich macht.

    Letzten Endes ist das Gedicht ein wunderbarer Appell an uns, für das was uns wirklich wichtig ist zu kämpfen!

    Vielen Dank Paul

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    1. Ich bin schlicht beeindruckt! Und ich bin froh, dass man meine
      Gedanken erkennen und den Kern des Gedichts so herausschälen
      kann, wie Du es getan hast.

      Nichts bereitet mir für heute mehr Freude, als einem Menschen
      etwas gegeben zu haben, das für ihn wie ein Appell wirkt, sich
      in der Liebe anzustrengen und sich die Liebe erkämpfen zu wollen.
      Das ist unsere Verantwortung gegenüber unserem Nächsten und
      unsere Pflicht, die wir im Leben erfüllen DÜRFEN.

      Danke, dass Du mich gelesen, gesehen, gehört und verstanden hast.
      Dein Paul

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    2. Liebe Anonymae D,

      das Thema „Liebe“ hat viele Facetten; abhängig von der Zeit, in der man lebt, den Erfahrungen, die man gemacht hat, erlebt man die Liebe minnesängerhaft abweisend und distanziert, romantisch verklärt,versachlicht, durch- oder gar wegrationalisiert, schmerzhaft, berauschend, zerstörend, erfüllend… Aber letzten Endes ist sie das, was ihr für euch gelesen und so schön „zu Papier“ gebracht habt: Sie ist eine „Naturgewalt“, die nichts als sich selbst gibt und von sich selbst nimmt. Sie besitzt nicht und will nicht Besitz sein, ist sich selbst genug. Und wenn wir aus Angst nur den Frieden der Liebe und die Freuden der Liebe erstreben, dann werden wir die Geheimnisse unserer Herzen nicht entdecken. Die Liebe muss uns „dreschen, um uns zu entblößen, uns blütenweiß mahlen“ (Khalil Gibran),dann nur kann die Liebe das tun, was sie sich wünscht: sich selbst erfüllen. Wer aufhört dafür zu kämpfen, zu leben, zu atmen, der ist lebendig tot. Ich danke euch für für das Sehen und Aussprechen dieses Appells!
      Wenn nun – und das geht an den Verfasser – ein Mensch, der die 40 schon hinter sich gelassen hat und Menschen, die gerade die ersten Schritte in der Volljährigkeit getan haben, dieses aus deinem Text lesen, fühlen, hören, verstehen, dann zeigt dies nicht nur die Universalität des Themas „Liebe“, sondern vor allem dein Vermögen, uns alle daran zu erinnern, dass die Liebe das größte Geschenk ist, das wir Menschen erhalten und dass wir in ihr uns selbst finden, aber nur wenn wir bereit sind, sie anzunehmen, uns ihr nicht nur hinzugeben, sondern mit und in ihr zu sein, was immer auch sein mag.

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      1. Ich habe jetzt lange mit mir gerungen! Sehr lange, liebe KS!

        Soll ich auf die Worte Deiner Nachricht eingehen,
        soll ich sie würdigen, unterstreichen, betonen, hervorheben,
        Ihnen einen Dienst erweisen, soll ich sie polieren, soll ich
        sie akzentuieren, soll ich mit Ihnen in media res gehen, sie
        beleuchten, interpretieren, auswalzen, ihnen versuchen „meine“
        Sicht einzuhauchen, soll ich sie tätscheln, beflügeln oder
        sie vielleicht emporheben, Ihnen das Wort reden, soll ich
        versuchen, ihren Kern herauszuarbeiten oder soll ich sie
        einfach SEIN lassen, wie sie sind: Wie die Liebe!

        Ich habe mich für Zweiteres entschieden.
        Danke und Grüße
        Dein Paul

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  5. Sehr lange aber dennoch gut strukturierte und durchdachte Gedichte, die schön zu lesen sind. Besonders gefallen hat mir das erste Gedicht, die „Einsamkeit der Zweisamkeit“. Die gut gewählten Adjektive und der gewisse Reim haben überzeugt 🙂 Ein tolles und vor allem zeitgemäßes Thema wird aufgegriffen und in einem guten Schreibstil behandelt.

    Liebe Grüße!

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  6. Eine wunderschöne Seite, unterhaltsam, erheiternd, nachdenkliche Texte. Für jeden Geschmack was gutes dabei. Ich lese hier mit Begeisterung, kann die Seite nur weiter empfehlen und tue das auch gern. Teile auf meine facebookseite 😉
    Liebe Grüße
    Sabine Daus

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    1. Liebe Sabine,
      ich danke Dir für dieses Lob an meinen Autor und Deine Unterstützung
      in allen Belangen! Einen schöneren Tagesabschluss für heute hätte ich
      mir gar nicht wünschen können. Gute Nacht und bis bald Dein Paul

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    1. Liebe Malgorzata,
      bist ein Schatz. Danke! Ich kenne Dich zwar nicht,
      aber ich kann Dich jetzt schon ziemlich gut leiden :-).
      Ich gebe das Kompliment an meinen Autor weiter.
      Schönes Wochenende Dein Paul

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