Versatzstücke

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15 Kommentare zu „Versatzstücke“

  1. Lieber Paul,
    Durch dich selbst bin ich auf deinen blog gekommen und er hat mich gefesselt. Zuerst haben die Texte mich zum grübeln gebracht, aber dann auch zum schmunzeln. Sie sind lehrreich und manchmal muss man ziemlich überlegen und es dauert eine Weile bis man den Sinn erkennt. Ich bin noch nicht ganz durch mit lesen, aber ich freue mich schon darauf weiteres von dir zu hören. Mach weiter so.
    Liebe Grüße Angela

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    1. Liebe Angela,

      wenn ich für heute den Stern des Tages küren dürfte, ich würde wohl
      Dich wählen. Jemanden wie Dich zu finden, der gleichermaßen amüsiert
      und interessiert auf meine Texte reagiert, ist von der Güte eines
      Volltreffers, ohne einen gezielten Schuss abgegeben zu haben.

      Ich danke Dir sehr für Deine Bereitschaft, Dich auf mich einzulassen!

      Liebe Grüße, bleib mir treu, sei meine Botschafterin und schöne Woche
      Dein Paul

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  2. Mein Kommentar zu deinen neusten „Versatzstücken“, lieber Paul … „Gedanken sind frei“ … sehr tiefsinnig! Aber … nein! Also, die „F …“ sind auf jeden Fall nicht frei … sie müssen sich ihre Freiheit erst „lang und schmutzig“ durch weite, verschlungene Wege nach draußen erkämpfen und dann … verpuffen sie in der Luft. Keiner mag sie so wirklich, auch wenn sie einem vielleicht ansatzweise ein kleines Gefühl der Erleichterung verschaffen können … lach!

    Die Gedanken sind frei. Sind sie es? Ich denke, auch sie finden ihren Weg in die Freiheit erst dann, wenn wir es ihnen erlauben.

    Oder?

    Aber es kann sich tatsächlich wie das Reiten durch eine wilde Prärie anfühlen, dieser Kampf mit den Gedanken oder wie ein Kreisel, der nicht aufhören will, sich zu drehen. Doch wenn sie dann einmal frei kommen, dann geschieht das leidenschaftlich. Sehr wohl!

    LG Hilde

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    1. Liebe Hilde,

      hierzu kann ich nur sagen, dass diese Gedanken im Grunde mir selbst als Zuspruch gelten.
      Siehe bitte dazu meine Beschreibung des genetischen Defekts in meiner letzten Erwiderung.

      Erst wenn die Leidenschaft ohne Kampf ins Freie darf, dann ist sie eine Freude und weni-
      ger Last, die mir Leiden schafft :-)!

      Dein Paul

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  3. Hab mir jetzt einiges durchgelesen und musste viel schmunzeln. Klingt einerseits durchgeknallt, ist es aber gar nicht, sondern nur mit einer exakt durchdringenden Note für den Augenblick durchströmt. Die Bundeswehrgeschichte hat mich tatsächlich aufgrund des Appells an meine eigene Zeit erinnert, und die schizophren anmutenden Züge sind doch nichts anderes als die alltäglich geführten Gedankengänge, die niemand verleugnen kann, auch wenn er es gerne möchte… Gute Idee, liest sich sehr flüssig, und vor allem fühle ich mich in den Protagonisten hineinversetzt. Meine damaligen Gedankengänge gegenüber dem vor mir stehenden Offizier oder auch einer regeltreuen Politesse würden aber teils drastischer ausfallen.
    Übrigens zur „Wartezeit“: Absolut richtig. Warum hassen es Menschen, zu warten? Es gibt viele Argumente, die aber nur angelernte Ausreden sind: Zeit ist Geld, ich könnte „was Besseres“ machen (was ist tatsächlich besser, als zu sich selbst zu kommen?), unnötig verschwendete Zeit, ect. Das ist alles Quatsch. Zu keinem Zeitpunkt hast du bessere Möglichkeiten, die Welt zu sehen, zu erfahren und vor allem sich mit dir selbst auseinanderzusetzen (und das ist etwas, vor dem die meisten Menschen Angst haben. Wer bin ich eigentlich?). Es ist eine Oase in unserer strukturiert vollgestopften Welt, ein Luftloch zum verschnaufen, ein Juwel, um dich selbst zu spüren, anderes wahrzunehmen, Dinge auf dich wirken zu lassen. Ist übrigens auch eine schamanische Sichtweise. Und die Kernaussage, die ich für mich verstehe, ist: Lebe und sehe den Augenblick. Man wird erkennen, dass er wesentlich größer und umfassender ist als angenommen.
    Super Sache, Paul, weiter so.

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    1. Lieber Andreas,

      für diese Antwort habe ich mir ein bisschen Zeit gelassen.
      Aber solch Zuwendung muss ja auch erst mal verdaut werden :-)!

      Die Worte, die Du wählst, um von mir Geschriebenes zu be-
      schreiben, machen mich ein klein wenig verlegen, erfreuen
      mich aber gleichzeitig sehr.

      Wenn ich wirklich in der Lage sein sollte, Momente mit mei-
      nem ganz eigenen zweiten Blick zu durchströmen, ist das mehr
      als ich von mir selbst erwarten konnte.

      Ihn zu erfassen, ihn zu berühren, ihn zu „begreifen“ war ein
      Ziel, ihn zu „durchströmen“ gerade mal ein Wunsch!

      Dass es sich zudem flüssig liest, Du schmunzeln konntest, Du
      es für eine gute Idee hältst und Dich – zu allem Überfluss –
      auch noch mit den Protagonisten identifizieren konntest, ist
      schon weit mehr, als nur das Sahnehäubchen auf dem Kaffee!

      Danke dafür.

      Und dann das „Luftloch zum Verschnaufen?“, „ein Juwel, um sich
      selbst zu spüren?“

      Klasse! Ich danke Dir sehr, dass Du auch diesen Gedanken, als
      einen Impuls annimmst, weil er Dir bekannt vorkommt und ganz
      gut in Dein Raster passt!

      Ich denke, dass es neben der Frage, die schon schwierig genug
      ist, „Wer bin ich eigentlich?“, noch eine zweite im Leben gibt,
      die man sich jeden Tag neu beantworten darf und die ganz eng
      mit dem Wissen, um sich selbst verknüpft ist:
      „Was will ich eigentlich?“

      Und wenn wir darauf ein paar Antworten haben, lebt es sich
      um ein Vieles leichter…

      Liebe Grüße und bis bald
      Dein Paul

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  4. Du solltest „das Zeug“, was du zu sagen hast, unbedingt auch anderswo präsentieren, nicht nur hier … Man sollte durch eine Buchhandlung stöbern können und es plötzlich in der Hand halten, in Form eines Buches, das man mit nach Hause nimmt, bzw. nehmen kann. Das man immer dann aufnimmt, wenn einem danach ist. Sei es in der Mittagspause, während man in seinen Spaghetti herumdreht oder am späten Nachmittag im Eiscafé, um den Tag langsam zum Ausklang zu bringen. Wo man vielleicht sogar noch die Sonnenbrille aufsetzen muss, weil es sonst zu grell wäre zum Lesen und dann … wenn man das eine oder andere deiner „Versatzstücke“ und anderes sich verinnerlicht und dabei versonnen in der Weltgeschichte herumschaut, um es besser „in sich rein zu kriegen“. Sei es abends vor dem Einschlafen, aber da würde ich es nicht empfehlen, weil man sonst vor lauter Denken nicht zum Träumen kommt. Aber egal wann und wie und wo … mach’s einfach!
    Mit lieben Grüßen für einen schönen Frühlingstag!
    Hildchen

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    1. Liebes Hildchen, das macht Mut und den kann ich brauchen, will ich – etwas unsicher – nicht nur in die Weltgeschichte hineinschauen, sondern es ihr mal so richtig zeigen :-)! Hier ist noch eine schöne Wegstrecke vor mir, aber mit Worten wie diesen fällt mir der nächste Meter sicher leichter.
      Danke für Deine operative Sicht des Lesens und Deine Aufmunterung in Form eines spitzen Stiefelchens in Pauls Hintern.
      Danke und alles Gute Dein Paul

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      1. Man könnte sich natürlich auch brav in einen Lesesessel setzen und nichts weiter tun außer … lesen! Aber du weißt ja, wir Frauen sind „Multitaskings“ … da geht immer noch mehr … haha! Nein, kein Tritt in den Hintern … nur ein Gedanke! Dass es gut wäre!
        LG Hildchen

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  5. Lieber Paul,
    über facebook bin ich auf Deinen Blog „aufden2tnblick“ aufmerksam geworden. Besonders auch durch dein „Erkennungsbild“ das/die Augen, die ein bereits zur Aufmerksamkeit auffordern. So ist es auch mit deinen Texten. Sie sind nicht mit dem 1ten Mal zu lesen und zu verstehen. Dein Spiel mit den Worten und Bedeutungen sind so tiefsinnig, dass sie erst mit dem 2ten Mal mein Gehirn erreichen. Sie sind mit bedacht und viel Intellektuell gewählt und gesetzt. Du schreibst deine Gedanken nicht einfach nur so hin, sonders verpackst sie in knackigen, vielaussagenen Sätzen zusammen. Du hast mit deinem Blog einen Weg gefunden, deine Lebenserfahrungen und dein Blick auf die Dinge zu dokumentieren. Weiter so, ich bin gespannt, auch in Zukunft deine Veröffentlichungen zu lesen.

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    1. Lieber Read-my-ebook-Blogger,
      für diesen sehr aufmerksamen und mehrschichtigen Kommentar möchte ich Dir an dieser Stelle
      nicht einfach Dank sagen und es dabei bewenden lassen, sondern ich möchte unterstreichen,
      was Dir am bedachten Spiel mit den Worten aufgefallen ist, ich möchte hervorheben, was Dir
      bei den Verpackungen und der Knackigkeit (ich habe mich in dieses Attribut schon verliebt!)
      als markant und erwähenswert erschienen ist und ich möchte den Lebenserfahrungen, die Du
      erwähnst noch meine Phantasie an die Seite stellen, wie sie mich seit Jahrzehnten gleicher-
      maßen befügelt und auch quält.
      Der 2te Blick sei Dir auf alles gewünscht, was in Deinem Leben wichtig sein mag. Es lohnt
      nicht über Kopf oder Zahl einer Münze zu streiten, kann ein Mensch doch beide Seite gleich-
      zeitig KAUM sehen. Wenn er sich aber die Zeit für den 2ten Blick nimmt, kann er den anderen
      vielleicht besser verstehen.
      Schönen Sonntag
      Dein Paul

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  6. Lieber Paul, beschäftige mich (mit Unterbrechungen) schon seit ein paar Stunden mit deiner Seite und bin begeistert. Nicht, um dir schön zu tun…never. Im Gegenteil, deine Schreibweise, egal ob Gedichte, Reiseberichte oder Versatzstücke sind sehr außergewöhnlich…will sagen…spritzig, zum Nachdenken anregend, tiefgehend, nie langweilig. Besonders gefällt mir, dass du im Präsenz schreibst, was die ganze Sache eben spannend macht. Bitte weiter so…toll. LG Molly

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    1. Liebe Molly, ich möchte Dir zurufen, dass es ein großartiges Gefühl ist,
      wenn ein Mensch, den man nicht kennt, einem so etwas schreiben mag!
      Wärst Du jetzt um mich, ich würde Dich wohl sehr inniglich umarmen.
      Vielen Dank, dass Du mich lesen und „hören“ magst! Ich freue mich!
      Danke für diesen Freudenschub und liebe Grüße für einen sehr schönen Samstag
      Dein Paul

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  7. Lieber Paul,

    hier einen Kommentar zu hinterlassen, grenzt schon an Mut. Mut fragst du dich jetzt?
    Ja, denn ich kenne keinen der besser versteht mit Worten umzugehen, als dich. Du bringst es einfach auf den Punkt, wortgewandt, auch ein bisschen bissig -wer sich davon angesprochen fühlt, ironisch- wer das Leben mit Humor nimmt, ehrlich – weil du auch Themen ansprichst die andere meiden. Aber auf so eine Art und Weise, dass ich gefangen war auf den Seiten und noch beim Lesen bin.

    Ich wünsche mir sehr, dass du weiter machst und freue mich auf jeden neuen Beitrag von dir, also hier auf deiner Seite und FB.

    Liebe Grüße deine Silke

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    1. Liebe Bloggerin, liebe Silke,
      derlei lässt mich vor dem Computer heiter werden. Danke für Deine
      offenen und anspornenden Worte.
      „Gefangenschaft“ wird in Deiner Interpretation zu einem Paradoxon
      und erinnert mich an vieles im Leben der Menschen, was sie im Grunde
      hätten nie lieben dürfen, es aber doch getan haben.
      Wer möchte schon in Gefangenschaft sein? Niemand! Und trotzdem gibt
      es Momente, in denen wir nichts anderes wollen.
      Diesen Gedanken werde ich bald in einer meiner nächsten Geschichten
      wieder aufscheinen lassen. Vielen Dank dafür!
      Und keine Sorge: Das Schreiben ist mir ein Herzensanliegen, eine
      Leidenschaft und eine Freude. Daran wird sich nichts ändern.

      Liebe Grüße zurück und ich werde Dein Lob an meinen Autor weitergeben 🙂
      Dein Paul

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